Der weltgrößte Anbieter von Spezialprozessoren für Künstliche Intelligenz (KI) Nvidia stärkt seine Marktposition im wachstumsstarken indischen Markt. Dort stattet er im großen Stil Rechenzentren aus.
Der US-Konzern gab am Donnerstag bekannt, ein geplantes Rechenzentrum von Reliance mit seiner neuesten „Blackwell“-Generation von Hochleistungschips auszurüsten. Außerdem werde man zehntausende „Hopper“-Prozessoren für Rechenzentren von Yotta Data Centres und Tata Communications liefern.
Kooperationen mit weiteren indischen Firmen
Nvidia arbeitet bereits mit einigen anderen indischen Firmen zusammen, um deren Programmierer im Einsatz der Nvidia-Software zu schulen, damit diese das Potenzial der Prozessoren bei KI-Training ausschöpfen können. „In Zukunft wird Indien KI exportieren“, prognostizierte Nvidia-Chef Jensen Huang bei einem KI-Gipfel in Mumbai.
Indien verfüge über alle notwendigen Zutaten: KI, KI-Infrastruktur, Daten und jede Menge Nutzer. Er beurteile daher die Aussichten für Nvidia auf diesem Markt optimistisch. „Heute ist der Anteil Indiens an den Einnahmen von Nvidia gering, aber unsere Hoffnungen sind groß.“
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