6,3 Millionen Österreicher wählen am 29. September ein neues Parlament - und stellen damit nicht nur in der „analogen“ Welt die Weichen neu. Für die Parteien ist das World Wide Web kein Neuland mehr, sondern ein virtueller Raum, den sie gestalten wollen. Krone+ enthüllt die digitalen Pläne der heimischen Politik, damit Sie informiert zur Urne schreiten können.
„ID Austria“, digitale Ausweise und Behördendokumente, „grüner Pass“, Förderanträge im Netz, elektronische Gesundheitsakte – in den letzten Jahren wurde unsere Politik nicht müde, Amtswege und Staatsdienstleistungen zu digitalisieren. Doch nicht jeder kann mithalten, vor allem Ältere: Jeder fünfte über 65 lebt „offline“, weiß die Statistik Austria. Es geht eine Kluft durch die Gesellschaft, nicht nur bei IT-Kenntnissen, sondern auch bei der Akzeptanz digitaler Angebote – Stichwort: Datenschutz. Manch einer fordert ein verbrieftes Recht auf „analoges Leben“. Was sagen die wahlkämpfenden Parteien zu diesen Themen? Wie soll der digitale Staat Internetverweigerer mitnehmen? Krone+ hat nachgefragt – und recht unterschiedliche Standpunkte in Erfahrung gebracht.
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