Welche Rolle spielt der Zufall in unserem Leben, im Alltag, in der Wissenschaft? Gibt es ihn überhaupt? Und kann man ihm nachhelfen? In der Forschung kennt man den glücklichen Zufall unter dem Fachbegriff Serendipität. Auch die Wissenschaft beschäftigt sich damit.
Wer seine Entscheidungen vom Würfeln abhängig macht, unterwirft sich der Macht des Zufalls. Der Würfelwurf ist ein Zufallsversuch. Die Zahlen von eins bis sechs sind gleichwertig. Wer auf einen Sechser hofft, hat also eine (gar nicht so schlechte) Chance von eins zu sechs, dass dieser fällt. Dennoch ist der Ausgang des Wurfs nicht vorhersehbar. Die Mathematik hat berechnet, dass man mindestens 13-mal würfeln muss, damit man eine 90-prozentige Chance hat, eine Sechs zu würfeln. Aber keine höhere Macht bewahrt uns im Einzelfall davor, zu den restlichen zehn Prozent der Verlierer zu gehören.
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