„Krone“-Interview

Parov Stelar bei ESC: „Privileg, hier aufzutreten“

Unterhaltung
08.05.2026 05:00

Mit Parov Stelar konnte einer der erfolgreichsten Musiker Österreichs als Pausen-Act für das Finale des Song Contests gewonnen werden. Die „Krone“ besuchte ihn bei den Proben in der Wiener Stadthalle.

Es gibt immer ein erstes Mal: Auch nach internationalen Hit-Erfolgen und Touren durch die ganze Welt ist es für Parov Stelar eine neue Erfahrung, auf einer riesigen TV-Bühne wie jener des Song Contests zu stehen: „Das ist bombastisch. Mein Sohn hat gesagt: ,Papa, darauf kann man sicher super Rollerbladen.’ Diese Bühne schaut nicht nur gut aus, darauf kann man sich auch wohlfühlen. Das ist für mich Design, das funktioniert. Es ist ein Privileg, hier zu spielen, eine Erfahrung, die einem keiner mehr wegnehmen kann.“

Parov Stelar tritt beim Finale des ESC auf.
Parov Stelar tritt beim Finale des ESC auf.(Bild: Patrick Bauer)

Der Oberösterreicher präsentiert beim ESC-Finale am 16. Mai als Pausenact seinen neuen Song „Black Lilies“, der heute, Freitag, erscheint, samt großer Show dazu: „Dem Parov-Stelar-Stil bleiben wir dabei treu, es wird Anlehnungen an Fritz Langs ,Metropolis’ geben. Neu waren für mich Tänzer, wir haben ein professionelles Choreografen-Team.“ Letztere bilden ganz in Weiß eine Art menschliche Pyramide, an deren Spitze der Elektroswing-Pionier stehen wird. Mit dabei sind zudem Streicher des Radio-Symphonieorchesters.

Parov Stelar und Song Contest, wie geht das zusammen? „Ich würde mich nicht als ESC-Nerd bezeichnen. Aber natürlich ist es ein Spektakel, das man seit der Kindheit kennt. Und als damals Conchita Wurst gewonnen hat, hat mich das wirklich mitgenommen. Da hatte ich das Gefühl, dass etwas Großartiges gerade passiert.“

Indes hat auch unser Kandidat Cosmó seine erste Probe zu seinem Beitrag „Tanzschein“ hinter sich – er zeigt seine Performance beim zweiten Semifinale am 14. Mai. Parov Stelar gefällt der Song: „Ich finde den sehr cool. Ich komme aus der Elektronik und dieser reduzierte und minimalistische Beat, das finde ich großartig. Ich glaube, er trifft den Puls der Zeit, ohne gefällig zu sein.“ Den Platz als liebste ESC-Nummer aller Zeiten besetzt aber schon eine andere: „Nicole und ,Ein bisschen Frieden’!“

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