Der Stachel bei BMW sitzt so tief, dass es ihnen noch immer nicht gelungen ist, ihn herauszuziehen: Der Audi RS3 ist auf der Nordschleife noch immer schneller als der BMW M2 - obwohl er mit 400 PS deutlich schwächer ist. Doch jetzt wurde ein getarntes Exemplar auf dem Eifel-Kurs gesichtet.
Dabei dürfte es sich nicht um das gerade gelaunchte Facelift-Modell handeln, das von 460 auf 480 PS erstarkt ist. Das maximale Drehmoment stieg mit Achtgangautomatik von 550 Nm bei 2650/min auf 600 Nm und wird statt bis 5870/min nun bis 6130/min. gehalten. Doch für den Rekord werden die Münchner wohl tiefer in den Fundus der M GmbH greifen.
Der BMW M2 wird zum CS veredelt, CS für Competition Sport. Als sicher darf gelten, dass der Sechszylinder mit seinen zwei Turboladern mehr als 500 PS generieren darf. Vielleicht 530 PS wie beim aktuellen M3 und M4? Bimmertoday orakelt sogar 532 PS.
Das allein wird es aber kaum sein, es ist auch Feinschliff am Fahrwerk zu erwarten. Betrachtet man die Aufnahmen eines Erlkönigjägers auf YouTube (siehe oben) scheint der getarnte M2 ruhiger zu liegen als das aktuelle Modell. Das mag nach Kaffeesudleserei klingen, aber wir werden sehen, ob und wie das Fahrwerk letztlich im Detail verbessert worden sein wird. Der aktuelle M2 wirkt im Grenzbereich jedenfalls etwas unpräzise, was für eine Jagd auf den Audi RS3 keine gute Voraussetzung ist. Der holt seine Zeit ganz offensichtlich nicht aus der Motorleistung. Denn die blieb beim Facelift unangetastet.
Hier die Rekordfahrt des Audi RS3, der dem BMW mit 7:33,123 Minuten satte fünf Sekunden abgenommen hat. Mit 60 PS weniger. Eine schallende Watschn. BMW wird nicht die zweite Wange hinhalten, sondern zurückschlagen. Die Frage ist nur wann – und ob die Revanche gelingt.
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