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Audi RS3 erobert Nordschleifen-Rekord zurück

Motor
22.06.2024 06:00

So kann man ein Facelift-Modell auf den Markt loslassen: Der Audi RS3 hat sich den prestigeträchtigen Rekord der Kompaktraketen auf der Nordschleife zurückgeholt. Dem geschlagenen BMW M2 nahm er damit fünf Sekunden ab.

(Bild: kmm)

Renn- und Entwicklungsfahrer Frank Stippler, der zuletzt in einem Audi R8 LMS GT3 das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring gewonnen hat, schrieb mit 7:33,123 Minuten an. Der Münchner Konkurrent hatte für die 20,832 Kilometer lange Strecke 7:38.706 Minuten gebraucht.

Der BMW hatte wiederum die Vorgängerversion des Audi RS3 (7:40,748 Minuten) abgelöst, die bis 2021 gebaut wurde. Das Vorserienfahrzeug, das nun den Rekord eingefahren hat, ist das Facelift (bzw. die Modellüberarbeitung) des aktuellen RS3, das dieses Jahr eingeführt werden soll.

Das Geheimnis des Erfolges dürfte nicht der Motor sein. Der wurde zwar beim Modellwechsel überarbeitet, ist aber weiterhin ein 400 PS starker 2,5-Liter-Fünfzylinder, wenn auch mit auf 500 Nm leicht erhöhtem maximalem Drehmoment.

(Bild: Audi)
(Bild: Audi)
(Bild: Audi)
(Bild: Audi)
(Bild: Audi)

Audi streicht vielmehr das optimierte Kurvenverhalten heraus, „wodurch sich der neue RS 3 jetzt noch früher und kontrollierter agilisieren lässt“. Rekordfahrer Frank Stippler sieht das als Schlüssel zum Erfolg: „Der neue RS 3 dreht durch die Feinabstimmung – unter anderem beim Brake Torque Vectoring – schon am Kurveneingang williger ein, wodurch man das Fahrzeug spätestens ab dem Scheitelpunkt früher und besser für den Kurvenausgang positionieren kann. Das Resultat ist ein geringerer Lenkwinkel von Scheitelpunkt bis Kurvenausgang, der zu weniger Reibung und früherer Beschleunigung führt. Dadurch nimmt man auf jede folgende Gerade mehr Schwung und Geschwindigkeit mit.“

Neben dem Zusammenspiel des Torque Splitter mit seiner vollvariablen Momentenverteilung zwischen den Hinterrädern, der elektronischen Stabilisierungskontrolle, der radselektiven Momentensteuerung (Brake Torque Vectoring) und den optionalen adaptiven Dämpfern des RS-Sportfahrwerks trägt vor allem ein feiner arbeitender Fahrdynamikregler, der mit einem weiterentwickelten Algorithmus die Daten aller für die Querdynamik relevanten Komponenten vernetzt, zum verbesserten Fahrverhalten bei.

Die Kraft auf den Boden bringen Pirelli-Semi-Slicks (P Zero Trofeo R) mit 19‑Zoll‑Keramikbremsanlage, RS-Sportfahrwerk mit adaptiver Dämpferregelung und einem optimierten Fahrwerkssetup. Ab Ende August im Konfigurator nachzulesen und zu bestellen oder ab Oktober beim Händler live zu sehen.

Man darf gespannt sein, wie lange die Revanche des BMW M2 auf sich warten lässt – der rasante Sechszylinder aus München hat ebenfalls gerade ein Update bekommen – in dem Fall aber auch mehr Power: 480 PS und 600 Nm.

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