"Die Musikindustrie vergrault ihre Kunden immer noch mit vielen unterschiedlichen Systemen für digitale Rechteverwaltung, die oft nicht oder nicht in vollem Umfang funktionieren", so die Forscher. "Dabei ist unsere Wasserzeichentechnologie bereits extrem ausgereift und erlaubt eine sichere Identifikation eines geschützten Inhaltes." Dabei wird die zu schützende Datei mit einem ditigalen "Fingerabdruck" markiert.
Im Fadenkreuz stehen vor allem professionelle Musikdiebe, die sich mit regelmäßigen Besuchen bei Downloadportalen oder Tauschbörsen ihren Lebensunterhalt finanzieren. "Im Gegensatz zu Rasern wird das Busgeld bei Raubkopierern aber deutlich höher ausfallen. Denn den Musiklabels steht ein Schadensersatz zu, der sich nach der Anzahl der herunter geladenen Raubkopien bemisst - und das kann empfindlich teuer werden", so ein Fraunhofer-Experte.
(pte)
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