Apple und Meta sollen über eine Zusammenarbeit im Bereich der Künstlichen Intelligenz sprechen. Die US-Unternehmen diskutieren einem Medienbericht zufolge, Metas KI-Modell in Apples angekündigtes KI-System „Apple Intelligence“ zu integrieren,
Das berichtete das „Wall Street Journal“ am Sonntag unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Quellen.
Apple Intelligence soll in die neue Version des Betriebssystems, iOS18, integriert sein. Durch die KI-Funktionen soll unter anderem der Sprachassistent Siri komplett überholt und deutlich leistungsfähiger werden; Nutzerinnen und Nutzer sollen eigene Emojis erschaffen oder sich ihre Mails zusammenfassen lassen können.
Datenschutz als Herausforderung
Apple selbst hat zwar eigene KI-Modelle intern entwickelt, hatte aber bereits angekündigt, für komplexere Aufgaben mit Partnern zusammenarbeiten zu wollen. Erst Mitte Juni hatte der Konzern die Zusammenarbeit mit dem KI-Pionier OpenAI angekündigt. Analysten zufolge ist die große Herausforderung für Apple die Vereinbarkeit mit dem Datenschutz – KI-Modelle benötigen riesige Datenmengen.
„Apple Intelligence“ vorerst nicht für Europa
Nach Europa sollen die neuen KI-Funktionen denn auch vorerst nicht kommen. Der iPhone-Konzern begründet dies mit Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem EU-Digitalgesetz DMA. Besonders besorgt ist man darüber, dass die Vorgaben zur Öffnung für andere Hersteller und Dienstanbieter den Schutz der Nutzerdaten beeinträchtigen könnten.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.