Jahrelang galt Nigeria als großer Gewinner des Rohstoffbooms. Vor wenigen Jahren wendete sich aber das Blatt. Jetzt steckt das bevölkerungsreichste Land Afrikas in einer nie dagewesenen Krise. Rund 100 Millionen Menschen leben in Armut. Die Schuld? Ein Multi-Versagen der Politik. Krone+ hat sich angesehen, wie der aufstrebende Stern Afrikas gerade zu Boden fällt.
Wir schreiben das Jahr 2013: Nigeria hat ein Jahrzehnt des Aufschwunges hinter sich. Das Fördern von riesigen Ölfeldern gepaart mit einem Rohstoffboom zu Beginn des Jahrtausends hat dem Staat enorme Einnahmen gebracht. Mittlerweile überholt Nigeria sogar Südafrika als bis dahin größte Volkswirtschaft Afrikas. Das Pro-Kopf-Einkommen steigt binnen weniger Jahre von 1100 auf 1800 Dollar. Die Sonne scheint über Nigeria, das Land wurde zum großen Hoffnungsträger des heißen Kontinentes erkoren.
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