1. Beweg dich dreimal wöchentlich wenigstens eine halbe Stunde! Joggen, Radfahren, Walken, Schwimmen – egal, Hauptsache regelmäßig. Das regt die Bildung des "Glückshormons" Serotonin im Hirn an. Schließlich wird derzeit vermehrt das "Schlafhormon" Melatonin gebildet, die Serotonin-Reserven gehen im Laufe des Winters zur Neige. Geh auch im Büro zwischendurch ein paar Schritte, kleine Turnübungen vertreiben die Müdigkeit.
2. Wenn die Sonne scheint: hinaus ins Freie! Durch die Sonnenstrahlen bildet unsere Haut Vitamin D. Und heute wissen wir, dass dieses Vitamin nicht nur für die Knochen gut ist, sondern auch eine Schlüsselrolle gegen Abgeschlagenheit und depressive Verstimmung spielt.
3. Stichwort Vitamine: Viel Obst, Gemüse, Vollkornprodukte und Fisch füllen die Speicher wieder auf, stärken die Immunabwehr und helfen auch gegen Müdigkeit. Das Essen schonend zubereiten!
4. Bleiben wir noch bei den Vitalstoffen. Oft schaffen wir es einfach nicht, uns so gesund zu ernähren wie nötig. Da sollte man ruhig Hilfe aus der Apotheke in Anspruch nehmen. Hochwertige Nahrungsergänzung gleicht allfälligen Mangel an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen im richtigen Maß aus. Vor allem auf die Zufuhr der Vitamine B1, B2, B5 (Panthothensäure), B6 sowie C und D sollte geachtet werden. Manche Nährstoffe wirken eher morgens, andere abends. Spezielle Produkte aus der Apotheke nehmen darauf Rücksicht.
5. Viel essen macht müde! Verteile daher kleinere Mahlzeiten über den Tag.
6. Natürliche Energie liefert Ginseng. Das wussten schon die Chinesen...
7. Trink viel! Allerdings am besten Wasser, Mineralwasser und Kräutertee. Höchstens mäßig Alkohol und gezuckerte Getränke konsumieren. Auch diverse Energydrinks putschen nur kurzfristig auf. Zwei Liter Wasser täglich wären ideal, um den Kreislauf in Schwung zu halten. Das hilft übrigens auch Menschen mit zu niedrigem Blutdruck.
8. Ein wichtiger Energielieferant ist Sauerstoff. Eine gute Atemübung: Hinstellen, Hände auf den Bauch legen. Nun tief einatmen, der Bauch wölbt sich vor. Dann tief ausatmen, der Bauch wird flach. Vorher Fenster aufmachen! Diese Atemtechnik entspannt gleichzeitig und baut automatisch schädlichen Stress ab.
9. Apropos Entspannung: Autogenes Training, Yoga, Pilates oder Meditation helfen beim Abschalten. Gesellige Unternehmungen bringen auf andere Gedanken und ergänzen die Energiereserven.
10. Hält deine Erschöpfung länger als ein paar Tage an, musst du unbedingt deinen Hausarzt aufsuchen! Dieser findet die Ursache heraus und leitet entsprechende Maßnahmen ein. Sind zum Beispiel Schlafprobleme der Grund, so gibt es eine Fülle von Möglichkeiten, diese zu beseitigen – sofern man den Grund kennt.
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