Das Internet-Unternehmen mit Sitz in Scottsdale, Arizona, erklärte am Montagabend über Twitter, es werde versucht, die Probleme so schnell wie möglich zu lösen. "Wir nehmen diese Situation sehr ernst", schrieb Vorstandschef Scott Wagner, ohne näher auf technische Details der Störung einzugehen. Der Ausfall begann am Montag kurz nach 19.00 Uhr. Etwa sieben Stunden später teilte GoDaddy mit, die meisten Kunden-Websites seien wieder online. Daten seien nicht beschädigt worden.
Offenbar handelte es sich um einen Ausfall des DNS-Dienstes von GoDaddy: Das Domain Name System (DNS) verbindet die Internet-Adressen mit den Servern, auf dem die entsprechenden Daten liegen.
Angreifer aus Anonymous-Umfeld?
Zu dem Angriff bekannte sich ein Unbekannter mit dem Twitter-Konto "AnonymousOwn3r". Ob dieser tatsächlich die Störungen verursacht hat, ist ebenso ungewiss wie dessen Zugehörigkeit zur Anonymous-Bewegung. Mehrere Twitter-Nutzer, die in der Vergangenheit im Namen von Anonymous auftraten, erklärten, dass Anonymous mit dem Angriff auf GoDaddy nichts zu tun habe.
GoDaddy zog Anfang des Jahres den Unwillen von Netzaktivisten auf sich, weil das Unternehmen zeitweise ein inzwischen gescheitertes Gesetzesvorhaben zur Verschärfung des Urheberrechts (SOPA) unterstützt hatte.
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