Das Stören, Zerlegen, Analysieren und Absichern von technischen Systemen aller Art steht im Blickpunkt der Hackerkonferenz Defcon. Sie findet parallel zur Konferenz Black Hat statt.
Gesprächsthemen gibt es viele, eines davon könnte ein Blog-Eintrag des Sicherheitsexperten Paul F. Renda zur Konferenz sein. Darin entwirft er das Szenario einer Schadsoftware, die den Untergang des globalen Computernetzes herbeiführt. Ein solcher "Internet Doomsday Worm" könnte vermutlich ähnliche Eigenschaften haben wie ein biologischer Virus, sich über längere Zeit hinweg zunächst unbemerkt verbreiten und auf einem befallenen Rechner zunächst kaum auffallen, erklärte Renda. Er halte es zwar für unwahrscheinlich, dass sich das Internet tatsächlich abschalten lasse, ein sich langsam ausbreitender Wurm könne aber tatsächlich spürbare Verbindungsprobleme verursachen.
Sicherheit und Wettbewerbe im Mittelpunkt
Zu den Schwerpunkten der Defcon gehört die Sicherheit aktueller Betriebssysteme wie iOS, Android und Windows 8. Die Teilnehmer der bis Sonntag dauernden Konferenz können in mehreren Wettbewerben ihre Fähigkeiten testen, in IT-Systeme einzudringen oder diese abzusichern. Nach den Vorträgen gibt es jeden Abend eine Party für die Teilnehmer - die dabei aufspielenden Bands tragen zum Thema passende Namen wie Dr. Raid, YTCracker oder phreakocious.
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