Bedauerlicherweise sei ein Backup keine sonderlich populäre Anwendung, schreibt Windows-Entwickler Bohdan Raciborski im Firmenblog. Mit Windows 8 habe man deshalb nach einem neuen Weg gesucht, Backups so einfach und effizient wie möglich zu gestalten. Statt das gesamte Dateisystem nach Änderungen zu durchsuchen und das komplette Betriebssystem samt seinen Anwendungen und Einstellungen zu speichern, sichert File History nur die wichtigsten persönlichen Dateien aus den Bibliotheken, Kontakten, Favoriten sowie dem Desktop, die seit dem letzten Backup verändert wurden.
Einfache Einrichtung
Wie oft dieses durchgeführt wird, kann vom Nutzer selbst festgelegt werden, wobei laut Microsoft Speicherintervalle zwischen zehn Minuten und 24 Stunden möglich sein sollen. Auch wie lange ältere Backups aufgehoben werden, soll in der Hand des Nutzers liegen. Wer nicht möchte, soll sich um diese Details jedoch nicht zu kümmern brauchen: Standardmäßig sichert File History demnach stündlich sämtliche Änderungen an persönlichen Dateien auf einem externen Speichermedium.
Dieses muss dafür lediglich angeschlossen und die Backup-Lösung einmalig mittels eines Mausklicks in der Systemsteuerung aktiviert werden. Alternativ könne auch direkt eine externe Festplatte angeschlossen und mit zwei Klicks über ein entsprechendes Hinweisfenster als Backup-Speichermedium eingerichtet werden, beschreibt Raciborski.
Wiederherstellung bequem über Windows Explorer
So einfach wie das Einrichten soll auch das Wiederherstellen eines Backups von der Hand gehen. Eine entsprechende Funktion sei zu diesem Zweck direkt in den Windows Explorer integriert. Über einen Menüpunkt erhielten Nutzer Einblick in den Verlauf der zuvor von File History für dieses Verzeichnis gespeicherten Daten und könnten diese dann mittels einer Vorschau gezielt wiederherstellen.
Die Sicherung selbst soll laut Microsoft jederzeit unterbrochen und zu einem späteren Zeitpunkt fortgesetzt werden können. Zudem verspricht der Softwarekonzern, die Daten besonders strom- und leistungssparend zu sichern: So werde etwa regelmäßig überprüft, ob das System am Stromnetz hänge oder im Akkubetrieb laufe und entsprechend darauf reagiert. Und wird die Systemleistung gerade für ein anderes Programm benötigt, soll File History bis auf Weiteres kürzer treten.
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