Fr, 17. August 2018

Google gibt Einblick

16.05.2012 12:43

So reist eine E-Mail vom Sender zum Empfänger

Was genau vor sich geht zwischen dem Versand und dem Empfang einer E-Mail, ist den meisten Menschen unbekannt. Der Internetriese Google gibt nun in einer bunten Animation, gespickt mit Videos, Auskunft über die Reise der typischen E-Mail.

"The story of send", also die Geschichte des Verschickens, beginnt am Notebook zu Hause. Über den WLAN-Router wandert die E-Mail auf langen Kabeln bis zum Ende des Bereichs des eigenen Internet-Providers. Hier wird die Nachricht von Google aufgegriffen und an das nächstgelegene Datenzentrum des Konzerns weitergeleitet.

Nach einem weiteren Kabelausflug ist die E-Mail bei Google eingelangt. Um Daten und Privatsphäre der Nutzer zu schützen, werde in den Datenzentren auf Sicherheit großen Wert gelegt, so der Konzern: Überwachungskameras, Iris-Scans und die Überprüfung von Fingerabdrücken seien nur einige der Maßnahmen.

Weiterleitung in der Cloud
Damit die E-Mail den gewünschten Empfänger erreicht, wird sie im Netzwerk-Raum an jene Server weitergeleitet, die unter anderem für Google Mail zuständig sind. Die Server arbeiten mit der "Cloud", der Datenwolke im Internet - verarbeiten also je nach Bedarf dynamisch verschiedene Anfragen. So könnten mehr Suchanfragen und E-Mails auf weniger Servern abgearbeitet werden - und das bei niedrigerem Energieverbrauch, erklärt Google.

Auf den Servern wird die E-Mail als Backup für Notfälle dupliziert, auf Viren und Spam geprüft und im Fall des Falls gefiltert. Besteht keine Gefahr, wird sie schließlich an den Empfänger weitergeleitet. Der gesamte Vorgang dauert trotz der langen Wegstrecke und mehrerer Milliarden E-Mails pro Tag nur Sekunden.

Werbung mit "grüner" Geschäftsphilosophie
Google möchte mit "The story of send" vor allem von seiner umweltfreundlichen Geschäftspolitik überzeugen. So gibt der Konzern etwa an, dass die Server bei 26 Grad laufen, statt - wie oft üblich - mit starken Klimaanlagen kühl gehalten zu werden. "Das bedeutet, dass wir nicht so viele energieintensive Klimaanlagen brauchen und unsere Mitarbeiter zur Arbeit Shorts tragen können." Zudem stammten über 30 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Energien, und man recycle so viel, dass man seit 2007 den Kauf von über 90.000 neuen Servern vermieden habe.

Erst im März hatte Google einen Einblick in seine umweltfreundlichen Praktiken gegeben, per Video wurde dargelegt, wie der Internetriese seine Server mit recyceltem Abwasser kühlt (siehe Infobox).

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen
Eklat in EL-Quali
Becherwurf in Graz: UEFA vertagt Entscheidung
Fußball National
Runde der letzten 32
Champions League: Hammerlos für St. Pöltens Damen
Fußball National
Seien Sie live dabei!
Ganz Linz feiert mit der „Krone“
Oberösterreich
„Trauriges Lächeln“
Kiew ätzt über Putin-Besuch bei Kneissl-Hochzeit
Österreich
Abschied nach Saison
Alonso: Darum kehrt er der Formel 1 den Rücken
Video Sport
„Darf sich ausruhen“
Lionel Messi lässt Argentiniens Testspiele aus
Fußball International
Nach Lieferproblemen
2. WM-Stern: Neues Frankreich-Trikot endlich da!
Video Fußball
Hochzeit als Politikum
Putin sagte Kneissl schon am 19. Juli zu!
Österreich

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.