Sa, 20. Oktober 2018

Google und Facebook

05.03.2012 11:35

Dänische Polizei sperrt versehentlich 8.000 Websites

Der dänischen Polizei ist ein peinliches Versehen unterlaufen: Wegen angeblicher Kinderpornografie wurden über 8.000 Websites gesperrt - darunter Google und Facebook. Am vergangenen Donnerstag fanden dänische Nutzer, wie nun bekannt wurde, auf den betroffenen Seiten über drei Stunden lang nur den Hinweis, sie seien wegen kinderpornografischer Inhalte nicht verfügbar.

Die Sperrliste wurde Berichten zufolge von der Abteilung für Internetkriminalität der dänischen Polizei, dem Nationalen IT-Nachforschungszentrum NITEC, ausgeschickt. Der Fehler dürfte passiert sein, als ein Angestellter seinen Arbeitsplatz wechselte und am neuen PC eine Liste mit 8.000 Websites in den falschen Ordner kopierte. Diese wurde daraufhin versandt, zwei Provider setzten die verlangten Sperren sofort um.

Der Fehler dürfte zwar schnell bemerkt worden sein, die Sperre aufzuheben, dauerte dann aber dennoch über drei Stunden. Das peinliche Versehen wird Konsequenzen haben: Laut NITEC-Chef Johnny Lundberg müssen ab sofort zwei Beamte eine Website-Sperre absegnen.

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