25.02.2012 09:00 |

Pech gehabt!

Diese Stars ließen sich lukrative Filmrollen entgehen

Wer nicht will, der hat bekanntlich schon. Aber ob sich so mancher Schauspieler nicht doch ein bisschen geärgert hat, dass er eine Filmrolle abgelehnt hat? Denn so mancher Kassenschlager machte nicht nur die Hauptdarsteller zu Stars, sondern war ursprünglich mit einer ganz anderen Besetzung geplant.

Bestimmte Filmrollen sind einfach derart mit ihren Darstellern verschmolzen, dass man sich als Zuschauer gar niemand anderen vorstellen kann. James Camerons oscarprämierter Film "Titanic" ohne Leonardo DiCaprio und Kate Winslet? Kaum denkbar. In Wahrheit war statt der beiden Stars für die Hauptrollen ursprünglich eine andere Besetzung angedacht. So wurde für den Lebenskünstler Jack zuerst Macaulay Culkin, dann Christian Bale gecastet. Die Produktionsfirma wollte gar Matthew McConaughey am Bug der "Titanic" stehen sehen. Doch Regisseur James Cameron hatte schließlich das letzte Wort und engagierte Leonardo DiCaprio für die Rolle, die dem Schauspieler zum großen Durchbruch in Hollywood verhalf.

Und auch bei der Vergabe der weiblichen Hauptrolle wurde nicht sofort Kate Winslet besetzt: Eigentlich wollte Cameron nämlich Claire Danes als Rose sehen. Doch die lehnte ab. Gwyneth Paltrow hingegen wäre gern mit der "Titanic" in See gestochen, konnte den Regisseur beim Vorsprechen allerdings nicht überzeugen.

Richard Gere als John McLane?
Die "Stirb Langsam"-Reihe wäre wohl etwas anders ausgefallen, hätte Film-Schönling Richard Gere die Rolle des Polizisten John McLane übernommen. Ihm bot man die Rolle ebenso an wie Arnold Schwarzenegger und Sylvester Stallone. Erst als alle diese das Angebot dankend ablehnten, trat man an Bruce Willis heran. Und der erschuf mit McLane einen neuen Typ Action-Star, der aus der Filmwelt nicht mehr wegzudenken ist.

Apropos Richard Gere: Der hat vor allem einem Schauspielkollegen viele seiner bekanntesten Rollen zu verdanken. John Travolta verzichtete nämlich auf drei Rollen, die anschließend mit dem 62-Jährigen besetzt wurden. Und so kletterte Gere mit "In der Glut des Südens", "American Gigolo" und "Ein Offizier und ein Gentleman" schön langsam die Karriereleiter hinauf.

Geres Filmpartnerin in "Pretty Woman" hätte aber auch nicht Julia Roberts, sondern Daryl Hannah sein sollen. Die jedoch wollte die Prostituierte Vivian Ward keinesfalls darstellen und ist noch Jahre später glücklich über ihre Entscheidung. "Eines der Dinge, auf das ich am stolzesten bin, ist, Julias Rolle abgelehnt zu haben. Jedes Mal, wenn ich den Film sehe, mag ich ihn weniger und weniger", meinte Hannah vor einiger Zeit. "Sie verkaufen es als romantisches Märchen, obwohl es tatsächlich eine Geschichte über eine Prostituierte ist, die eine Lady wird, weil sie von einem reichen, einflussreichen Mann gehalten wird. Ich glaube, der Film ist für die ganze Frauenwelt erniedrigend." Julia Roberts wird ihr das sicher nicht verübeln, immerhin schaffte sie dank "Pretty Woman" den Sprung nach Hollywood.

Aber noch viele andere Stars haben lukrative Rollen ausgeschlagen. In der Diashow erfährst du unter anderem, wer ursprünglich Superman, Captain Jack Sparrow oder Indiana Jones hätte werden sollen.

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