Ein noch so junges Leben – binnen Augenblicken durch einen tragischen Unfall ausgelöscht. Im rund 600-Seelen-Dorf Stanz bei Landeck im Tiroler Oberland sitzt der Schock nach der Tragödie um einen erst 17-jährigen Gemeindebürger tief. Der Lehrling stürzte bei einem Mopedunfall 30 Meter von einer Brücke in den Tod ...
„Im Ort herrschen Schock, Trauer, Fassungslosigkeit“, ringt Ferdinand Beer, Bürgermeister von Stanz bei Landeck, im Gespräch mit der „Krone“ um Worte. „Der junge Mann war im Dorf beliebt ...“
Die Nachricht vom tragischen Tod des 17-jährigen Lehrlings verbreitete sich in der rund 600 Einwohner zählenden Gemeinde wie ein Lauffeuer.
Auf Brücke Kontrolle verloren
Ereignet hatte sich das Unglück am Donnerstagabend, kurz nach 20.30 Uhr. Der Jugendliche war laut Polizeiangaben mit einem nicht zum Verkehr zugelassenen Moped auf einer Gemeindestraße unterwegs, als er auf der sogenannten Tobelbrücke plötzlich die Kontrolle über das Gefährt verlor.
Es ist einfach nur tragisch, insbesondere für die Familie und Freunde des jungen Mannes.
Bürgermeister Ferdinand Beer
Über Geländer katapultiert
Der Teenager kam von der Fahrbahn ab, krachte gegen das Brückengeländer und wurde regelrecht über dieses katapultiert. „In der Folge stürzte der 17-Jährige circa dreißig Meter tief in das Bachbett des Köterbachs ab“, schilderte die Polizei den dramatischen Unfallhergang.
Keine Überlebenschance
Anwohner, die den Unfall gehört hatten, setzten die Rettungskette in Gang und führten Erste-Hilfe-Maßnahmen durch. Für den 17-Jährigen kam jedoch jede Hilfe zu spät. Er erlag noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen.
Harter Einsatz auch für Helfer
In so einem kleinen Ort wie Stanz bei Landeck kennt man sich untereinander – dementsprechend schwierig dürfte der Einsatz auch für viele Helfer gewesen sein. Unter anderem waren viele Mitglieder der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr an der Unfallstelle vor Ort.
„Es ist einfach nur tragisch, insbesondere für die Familie und Freunde des jungen Mannes“, betont Bürgermeister Beer abschließend.
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