Zur Begründung hieß es im offiziellen Cisco-Blog am Mittwoch, Microsoft wolle den Internettelefonie-Dienst ausschließlich in seine Produkte integrieren. Damit könnten Unternehmen, die auf andere Plattformen setzen, die aktuell rund 700 Millionen Skype-Nutzer nicht mehr erreichen.
Die EU-Kommission hätte ein besseres Zusammenspiel mit anderen Dienste zur Bedingung machen müssen, argumentierte Cisco. "Um zu verhindern, dass ein Unternehmen in der Lage ist, nach Kontrolle über die Zukunft der Video-Kommunikation zu streben."
Microsoft hatte die 8,5 Milliarden Dollar schwere Skype-Übernahme im Herbst abgeschlossen. Es war der bislang größte Zukauf in der Firmengeschichte des Softwarekonzerns. Bei Skype können Nutzer untereinander kostenlos über das Internet telefonieren, auch per Video. Geld verdiente das Unternehmen bisher vor allem mit günstigen Anrufen in das herkömmliche Telefonnetz. In Kürze soll der Dienst auch in Microsofts mobiles Betriebssystem Windows Phone 7 eingebunden werden.
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