Die grüne Doppelspitze Eva Hammerer und Daniel Zadra will sich für Gleichberechtigung starkmachen und den leistbaren Wohnbau vorantreiben. An unnötigen „Schnitzel-Debatten“ wollen sie sich hingegen nicht beteiligen.
„Krone“: Geteiltes Leid ist halbes Leid, heißt es. Wie ist das, wenn man sich die Verantwortung an der Parteispitze teilt?
Eva Hammerer: Mir fällt da ein anderes Sprichwort ein: Doppelt hält besser.
Daniel Zadra: Das ist das Stichwort. Wir haben uns ganz bewusst für eine Doppelspitze entschieden, weil Politik lange von Männern für Männer gemacht wurde. Das merkt man immer noch, etwa daran, welche Berufe wie bezahlt werden. Wir als Grüne wollen in allen Bereichen beide Perspektiven einbringen. Das bringt uns sicher die besseren Lösungen. Wir könnten uns auch gut vorstellen, eine solche Gleichberechtigung in politische Funktionen zu übertragen, also eine Art Jobsharing. Gleichberechtigt könnte man auch ganz generell Familien- und Erwerbsarbeit gut aufteilen. Da profitieren Frauen, Männer, die Wirtschaft und die Kinder.
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