Mit seinen sieben Treffern hatte Mame Wade in der Vorsaison maßgeblichen Anteil daran, dass die Lustenauer Austria nach nur zwei Saisonen die Rückkehr in die Bundesliga fixieren konnte. Die Leistungen des 23-jährigen Senegalesen sorgten auch für internationale Aufmerksamkeit – und schlussendlich zu seinem Abschied nach nur einer Saison.
Wade war im Sommer 2025 vom FC Wacker Innsbruck nach Lustenau gewechselt und entwickelte sich in seiner ersten Saison im grün-weißen Trikot rasch zu einem Leistungsträger. Mit sieben Treffern und fünf Assists hatte der Senegalese maßgeblichen Anteil am Meistertitel und dem Aufstieg in die Bundesliga und war der zweitbeste Torschütze nach Jack Lahne. Doch nun verlässt der 23-Jährige die Vorarlberger und wechselt zum belgischen Erstligisten RAAL La Louvière, der in der vergangenen Spielzeit in der Jupiler den 15. und vorletzten Tabellenplatz erreicht hatte.
Marktwert explodierte in Lustenau
Über die Ablösemodalitäten vereinbarten die beiden Vereine Stillschweigen. Auf der Plattform Transfermarkt.at schoss Wades Markwert in seiner Zeit bei der Austria auf 300.000 Euro in die Höhe.
„Werde ich nie vergessen“
„Ich möchte mich beim SC Austria Lustenau für das Vertrauen und bei allen Menschen rund um den Verein bedanken. Vom ersten Tag an habe ich mich hier unglaublich wohlgefühlt und wurde von der Mannschaft, dem Trainerteam, den Mitarbeitern sowie den Fans herzlich aufgenommen. Gemeinsam den Meistertitel und den Aufstieg in die Bundesliga zu feiern, werde ich nie vergessen. Jetzt freue ich mich auf die neue Herausforderung in Belgien, werde die Zeit in Lustenau aber immer in besonderer Erinnerung behalten. Ich wünsche der Austria für die kommende Saison und die Zukunft viel Erfolg“, wird Wade in einer Vereinsaussendung der Lustenauer zitiert.
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