Am kommenden Mittwoch startet in der Steiermark die „Tour of Austria“ – das größte und wichtigste Radrennen des Landes. Auch für das „Team Vorarlberg“, das aber zuletzt um das Antreten seines Kapitäns Colin Stüssi zitterte. Wie der aktuelle Gesundheitszustand des Schweizers ist und was sich Manager Thomas Kofler generell von seiner Equipe erwartet, hat er der „Krone“ verraten.
„Wir sind in Kontakt, setzen ihn aber sicherlich nicht unter Druck“, berichtet „Team Vorarlberg“-Manager Thomas Kofler über die aktuelle Situation rund um seinen erkrankten Kapitän Colin Stüssi. „Unsere Athleten sind alle hervorragend betreut und es bringt nichts, Colin oder irgendjemand anderen nervös zu machen, in dem wir ständig nachfragen.“
Extrem breit aufgestelltes Team
Klar ist für Kofler, dass der 33-jährige Schweizer, der heuer bereits die Tour of Malopolska gewinnen konnte, nur dann beim Start der Tour of Austria am 8. Juli dabei sein wird, wenn er wirklich fit ist. „Für uns macht es keinen Sinn angeschlagene Leute ins Rennen zu schicken“, unterstreicht der 54-Jährige. „Wir haben in diesem Jahr zum Glück eine sehr starke und breit aufgestellte Mannschaft, in der bereits fünf, sechs Fahrer Rennen gewinnen konnten. Also selbst dann, wenn Colin nicht fit werden sollte, rückt eine starke Option nach.“
Ein Dornbirner als Fixstarter
Teamintern hat man sich darauf geeinigt, dass am Freitag entschieden werden soll, wer am kommenden Donnerstag im Aufgebot stehen wird, wobei sich die Fahrer fast von selbst aufstellen. Neben dem Dornbirner Lokalmatador Kilian Feurstein, der heuer bereits eine Etappe bei der Oberösterreich-Rundfahrt gewinnen konnte, und dem Niederösterreicher Philipp Hofbauer – dem aktuell Führenden in der Road Cycling League Austria – sollte auch Emanuel Zangerle fix sein.
Zangerle zwei Tage im Bergtrikot
Der 25-jährige Tiroler trug im vergangenen Jahr bei der Tour of Austria zwei Tage lang das Bergtrikot und musste sich am Ende in dieser Wertung nur dem Kasachen Nicolas Vinoukurov geschlagen geben. „Es wäre schön, wenn es uns auch 2026 wieder gelingen würde, eine ähnliche Performance im Vergleich mit den World Tour-Teams abzuliefern“, gesteht Kofler. „Es ist einfach schön, wenn man bei der Siegerehrung mit auf dem Podium dabei ist. Wir sind motiviert und haben ein gutes Teamgefüge.“ Mit oder ohne Colin Stüssi...
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