Für eine Schrecksekunde im 100-Meter-Finale der Austrian Open in Eisenstadt sorgte am Mittwochabend ausgerechnet Österreichs Rekordsprinterin Isabel Posch. Am Ende hatte die Vorarlbergerin aber Glück im Unglück und lief sogar die zweitbeste Zeit ihrer Karriere.
Die 26-Jährige hatte in ihrem Vorlauf früh abgestellt, sich mit einer Zeit von 11,37 Sekunden (+2,2 m/s Rückenwind) als Zweite hinter Rebekka Haase (D) aber klar fürs Finale der besten sechs qualifiziert. Dort lief es dann aber für die auf Bahn eins laufende Fußacherin so ganz und gar nicht nach Plan.
Strauchler nach dem ersten Schritt
„Ich wusste, dass ich gut starten muss, weil ich Christania Williams neben mir hatte und die eine gute Starterin ist“, erzählt Österreichs Rekordhalterin. „Ich hatte das Gefühl, dass ich richtig gut aus dem Block gekommen bin und auch der erste Schritt war noch gut. Ab dem Zweiten bin ich dann aber eingesunken und abgetaucht.“ Einen Sturz konnte Posch zwar vermeiden, „aber wenn du am Anfang die Beschleunigungsphase so versaust, fehlt es hinten raus.“
Wind weiter außerhalb des Erlaubten
Ansonsten sei der Lauf technisch sauber gewesen und mit 11,22 Sekunden lief sie die zweitbeste Zeit ihrer Karriere. Der Haken? Mit 3,7 Sekunden Rückenwind lag der Wind weit außerhalb des erlaubten Korridors.
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