Vergeblich versicherte Dotcom vor Gericht, dass er nicht die Absicht habe, das Land zu verlassen: "Ich will hierbleiben, kämpfen und mein Geld zurückhaben. Was soll ich denn in Deutschland mit fünf Kindern und einer Frau ohne Geld?"
Richter Raynor Asher befand jedoch zum Abschluss der Anhörung am Freitag in Auckland, es bestehe weiterhin Fluchtgefahr. Möglicherweise seien bei der Razzia am 20. Januar nicht alle Geldmittel Dotcoms eingefroren worden, sodass dieser die Möglichkeit hätte, außer Landes zu gehen.
Mit dem inzwischen gesperrten Datentausch-Dienst MegaUpload sollen der 38-jährige Dotcom und drei ebenfalls inhaftierte Manager die Inhaber von Urheberrechten laut US-Justiz um mehr als 500 Millionen Dollar geschädigt haben. Sie selbst verdienten durch die illegale Verbreitung von Filmen, Musik und Co. demnach mehr als 175 Millionen Dollar.
MegaUpload hält dem entgegen, lediglich eine technische Plattform für die Daten bereitgestellt zu haben. Diese sei überwiegend für legale Zwecke genutzt worden, so die Betreiber.
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