Der eineinhalbjährige Elias hat die Windpocken, seit Tagen hohes Fieber, trinkt kaum noch. Seine Eltern machen sich große Sorgen, wenden sich an den Hausarzt, der eine Überweisung ins Krankenhaus veranlasst. Doch dort nimmt man die Sorgen der Familie vermeintlich nicht ernst und schickt sie wieder nach Hause.
„Elias hatte seit fünf Tagen die Windpocken. Das Fieber war immer um die 39 bis 40 Grad, ließ sich kaum senken. Er war völlig fertig, schlief meistens, trank weder das Fläschchen noch Wasser, an Essen war sowieso nicht zu denken“, erzählt Mama Melanie H. (27) aus dem Mühlviertel. In der Nacht zum Donnerstag dann der nächste Schock: „Das Fieber war wieder sehr hoch, der Kleine schreckte aus dem Schlaf hoch, kannte sich überhaupt nicht mehr aus“.
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