Wie berichtet (siehe Infobox), wurden Ende September die persönlichen Daten von rund 25.000 Polizisten – vom kleinen Inspektor bis zum General – vom österreichischen Anonymous-Ableger AnonAustria veröffentlicht.
Nun geht der Internetkrieg gegen die heimische Exekutive in die nächste Runde. Denn auf einer Österreich-Landkarte von Google Maps wurden die Adressen offenbar aller betroffenen Exekutivbeamten veröffentlicht - samt Namen und Geburtsdatum.
Die Ermittlungen des Bundesamtes für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung wegen Datenmissbrauchs sind allerdings schwierig: Alles läuft über einen Internetserver in Lettland. Jetzt appelliert das Innenministerium an Anonymous: "Wir verstehen die Botschaft, auf Daten- und Sicherheitslecks hinzuweisen. Das kann man aber auch anders machen."
"Datenleck": iPad von Finanzstaatssekretär gestohlen
Am Montag wurde auch bekannt, dass Finanzstaatssekretär Andreas Schieder möglicherweise Opfer einer Datenklauäffäre ist. Dem Politiker wurde ausgerechnet beim Treffen der Europäischen Sozialdemokraten in Brüssel das private iPad gestohlen. Der oder die Diebe dürften das Apple-Gerät geknackt haben. Denn das Finanzministerium warnt nun intern davor, alle privaten Computer mit einem Passwort zu versehen.









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