18.11.2011 09:43 |

12 Mio. $ ergaunert

Betrüger ködern mit Aussicht auf Aktien von Facebook & Co

Millionen Anleger warten gespannt auf die Börsengänge von Facebook und anderer Internetunternehmen - und das soll sich eine Gruppe findiger Betrüger zunutze gemacht haben. Sie gaukelten Investoren mit einer falschen Investmentfirma vor, dass sie Anteile an Unternehmen besäßen, die bei deren Börsengang sofort mit Profit verkauft werden könnten.

Mit dieser Masche sollen sie in den vergangenen 15 Monaten mindestens zwölf Millionen Dollar (8,9 Millionen Euro) eingesammelt haben, wie aus am Donnerstag veröffentlichten Unterlagen der Börsenaufsicht SEC und der New Yorker Staatsanwaltschaft hervorgeht. Dabei sollen die Betrüger die Namen praktisch aller Internetunternehmen benutzt haben, über deren Börsengang zuletzt spekuliert wurde.

Neben dem weltgrößten Online-Netzwerk Facebook waren es den Angaben zufolge unter anderem der Kurznachrichten-Dienst Twitter, der Onlinespiele-Spezialist Zynga und die Schnäppchen-Website Groupon, die jüngst an die Börse ging. In Wirklichkeit hätten sie nie Anteile an den Firmen besessen. Der Kopf der Gruppe habe das eingesammelte Geld für Privatjets, Luxusautos, Schmuck und Kunstgegenstände ausgegeben, hieß es.

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