Merisa Muminovic ist an der istrischen Küste in einem wahren Urlaubsparadies aufgewachsen. So richtig heimisch und glücklich ist sie aber erst in Vorarlberg geworden. Autor Robert Schneider hat sie ihre Geschichte erzählt.
Aufgewachsen ist sie in Labin, einer kleinen Stadt, die sich an der Ostküste von Istrien auf einer sanften Bergkuppe erstreckt. Die Kulisse ist malerisch. Mittelalterliche Gassen, geschichtsträchtige Gebäude. Alles eingerahmt von einem üppigen Wald, der einen herrlichen Ausblick auf die benachbarte Stadt Rabac und das tiefblaue Meer freigibt. Es fällt mir schwer zu glauben, dass jemand freiwillig dieses Kleinod, dieses Postkartenpanorama aufgibt, um hier in Vorarlberg eine neue Heimat zu finden. Merisa Muminovic hat es getan, schon vor vielen Jahren. Es war aber nicht der Krieg in Jugoslawien, der sie von daheim wegziehen ließ, wie sie mir später im Interview erzählt.
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