Beim 2:2-Unentschieden des SCR Altach bei der WSG Tirol traf Rechtsverteidiger Sandro Ingolitsch schon nach zwei Minuten zur 1:0-Führung. Und durfte da gleich doppelt jubeln. Denn nicht nur war es das erste Tor des Salzburgers in dieser Saison, noch dazu gelang es ihm an seinem 29. Geburtstag.
Lange musste Sandro Ingolitsch auf seinen ersten Bundesliga-Treffer für Altach warten. 82 Mal musste der Rechtsverteidiger für die Rheindörfler auflaufen, bis ihm endlich ein Tor gelang. Sechsmal hatte er in dieser Saison schon einen Treffer vorbereitet, diesmal war er selbst Nutznießer eines perfekten Zuspiels von Mohamed Ouedraogo.
Sein letztes Tor in der Bundesliga erzielte Ingolitsch für St. Pölten im Jahr 2020 – damals gegen Altach. „Das war mein Abschiedsspiel für St. Pölten und ebenso ein schönes Tor wie jetzt das gegen Tirol. Ich bin froh, endlich wieder einmal getroffen zu haben“, meinte der Scorer zu seinem Treffer in der zweiten Minute, „ich finde, wir hatten das Spiel 60 Minuten lang unter Kontrolle und müssen es früher entscheiden. Wir hatten viele Umschaltsituationen, aus denen wir zu wenig kreiert haben. Dazu kommt, dass die letzten 30 Minuten zu passiv waren und wir so den Gegner unnötig stark gemacht haben“, analysierte der 29-Jährige das 2:2-Remis in Innsbruck.
Der Abgang seines Trainerbruders zu Sturm Graz hat ihn wenig gefreut: „Natürlich war es wieder ungewohnt ohne meinen Bruder, weil wir uns das letzte Jahr jeden Tag gesehen haben. Aber die Umstellung ging schnell und war kein Problem für mich. Wir hören uns so gut wie jede Woche und tauschen uns über verschiedenste Themen aus.“
Kobras eingeholt
Lukas Jäger hat in Sachen Spielminuten Ex-Keeper Martin Kobras überholt und ist nun mit 13.880 Minuten die Nummer vier der Rheindörfler: „Ich hatte zu viele Ausschlüsse, da fehlen mir viele Minuten“, sagt Jäger. Der am Samstag gelbrot sah und auch seine 50. Verwarnung in der Bundesliga (nur bei Altach) kassierte.
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