Mit der Abschaffung des E-Scooter-Verleihs in Paris Ende August sollen die 15.000 in Frankreichs Hauptstadt eingesetzten Roller nicht verschrottet, sondern in anderen Städten eingesetzt werden. Einer der drei Betreiber wolle seine Roller nach Tel Aviv und womöglich auch Rom verlegen.
Das berichtete die Zeitung „Le Figaro“ am Donnerstag. Die Betreiber setzen demnach künftig auf einen Ausbau des Verleihs von Elektro-Fahrrädern in Paris. Die Zahl der Räder wurde bereits erhöht. Die Betreiber und die Stadt Paris seien um den Erhalt der 800 mit dem Verleih von E-Scootern verbundenen Arbeitsplätze bemüht, hieß es. Bisher mit Rollern befasstes Personal soll sich künftig um die Fahrräder kümmern.
Bei einer Bürgerbefragung Anfang April hatten sich die Bewohner von Paris mit großer Mehrheit für ein Verbot des E-Scooter-Verleihs ausgesprochen. Allerdings beteiligten sich nur 7,46 Prozent der Wahlberechtigten an der Abstimmung. Davon unabhängig betrachtet Paris den Ausgang der Bürgerbefragung aber als bindend. Ab Ende Juli wollen die Betreiber mit dem Abzug der E-Scooter aus Paris beginnen.
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