Check nach Fußball-WM
Haben die Arbeiter in Katar nun mehr Rechte?
Es war vor der Fußball-WM Ende des Jahres in Katar der Aufreger schlechthin: Tote auf den Stadionbaustellen, null Rechte für die Bauarbeiter. Boykottaufrufe standen im Raum. Wie sieht es nun, drei Monate nach dem Großereignis, im Golfstaat mit den Rechten für Dienstnehmer aus? Die „Krone“ besuchte jene, die im Wüstenstaat auf Verbesserungen pochen.
Max Tuñón ist ein Mann, der sich als Realist bezeichnen würde. Entspannt rückt er sich seine Krawatte zurecht und bietet Tee und Kaffee an, als die „Krone“ zu einem Gespräch in die West Bay von Doha vorbeikommt. Nervosität ist ihm nicht anzumerken, unangenehme Fragen ist er gewohnt. Tuñón, der zuvor in Panama und den USA lebte, wurde 2018 von der International Labour Organization ILO (Internationale Arbeitsorganisation) ins brütend heiße Doha entsandt, nachdem heftige Kritik an den Toten auf Katars WM-Baustellen aufgekommen war.

















Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.