Europas Umstieg von russischem Pipeline-Gas auf Flüssiggas, das aus Ländern wie den USA und Katar kommt, sorgt für einen nie da gewesenen Run auf entsprechende Tankschiffe: 2022 wurden mehr als doppelt so viele bestellt wie im Vorjahr. Doch in den Werften, die diese Hightech-Transporter vom Stapel laufen lassen, herrscht keine Freude.
Auf den Schifffahrtsrouten der Weltmeere verkehren im Moment 641 Schiffe, die Flüssiggas - sogenanntes Liquified Natural Gas, kurz LNG - transportieren. Kostenpunkt für einen der mit komplexer Kühl-Infrastruktur ausgestatteten Tanker: 230 Millionen Euro. Die Auftragsbücher der Schiffsbauer sind voll: 2022 wurden 163 neue LNG-Tanker geordert. 2021 war es nicht einmal die Hälfte. Werften rüsten sich, auf Hochtouren zu produzieren - und rechnen trotzdem nicht mit Höchstgewinnen.
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