Rund 34 Prozent der Österreicher steigen nie in ein Flugzeug. Die Hälfte der Bevölkerung ab 16 Jahren fliegt einmal im Jahr oder seltener und eine von sechs Personen mehrmals pro Jahr oder häufiger. Vielfliegende haben vor allem viele Geschäftsflüge. Die höchsten Anteile von Personen, die nie fliegen, weist die Bevölkerung kleiner Gemeinden und die Generation ab 60 Jahren auf - 48 Prozent in dieser Altersklasse fliegen nie.
„In Österreich ist die Gruppe jener, die nie fliegen, doppelt so groß, wie die Gruppe jener, die häufig fliegen“, erläutert Lina Mosshammer vom Verkehrsclub Österreich (VCÖ).
In Zahlen ergab die repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstitut Market folgendes Bild: 34 Prozent der Bevölkerung ab 16 Jahren fliegen nie, 14 Prozent fliegen mehrmals im Jahr und zwei Prozent mehrmals im Monat oder häufiger. Die größte Gruppe, 49 Prozent, fliegt einmal im Jahr oder seltener.
Vielfliegende haben vor allem viele Geschäftsflüge. Während in der Gruppe der Berufstätigen 28 Prozent nie fliegen, fliegen in der Gruppe der Nichtberufstätigen 43 Prozent nie. "
Klimabilanz des Flugverkehrs ist schlecht
Neben den hohen CO2-Emissionen kommen zudem noch sogenannte Nicht-CO2-Effekte, die laut Studie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) zwei Drittel der klimaschädlichen Effekte des Flugverkehrs verursachen. Dazu zählen Rußpartikel und Stickoxid-Emissionen, die in großer Höhe ausgestoßen besonders schädliche Wirkung haben. Alternative Treibstoffe würden nicht ausreichen, um den Flugverkehr auf Klimakurs zu bringen. Die Klimakrise sei nur mit weniger Flugverkehr zu meistern.
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