Mal ohne Auto?

ÖBB rüstet auf: Nachtzug statt Sekundenschlaf

Motor
08.09.2022 05:00

Wer aus Wien nach Venedig fahren möchte, wird wohl das Auto nehmen. Nach Rom eher das Flugzeug. Nächstes Jahr wird für diese und andere Ziele die Bahn attraktiver: Die ÖBB erneuern ab Sommer 2023 ihre Nachtzüge - und das sieht vielversprechend aus.

(Bild: kmm)

Die Nightjets genannten Nachtzüge bestehen aus je drei Liegewagen sowie zwei Schlaf- und zwei Sitzwagen. Neu sind die „Mini Cabins“ genannten Einzelschlafplätze im Liegewagen, die eine Ablagefläche, ein verschiebbarer Klapptisch fürs Frühstück mit integriertem Spiegel, Kleiderhaken, Leselampe sowie direkt angrenzende Schließfächer für das Gepäck bieten. Noch bequemer nächtigt es sich im Schlafwagen, wo nun alle Abteile über eine eigene Toilette und Dusche verfügen.

Dank modernisierter Kabinen und neuer Einzelschlafplätze soll sich die Zahl der Reisenden bis 2026 auf rund drei Millionen pro Jahr verdoppeln. Die von Siemens gebauten Züge verbinden zunächst Wien und München mit Rom, Venedig und Mailand. Bis 2025 sollen 33 Exemplare auf den Schienen sein, unter anderem in Österreich, Deutschland, Italien, der Schweiz und den Niederlanden.

Maximal finden in den bis zu 230 km/h schnellen Zügen 254 Passagiere Platz, zudem können bis zu sechs Fahrräder mitfahren. Ein elektronisches Zutrittssystem mit NFC-Karten für die Abteile und ein Kamera-Überwachungssystem sollen für ein hohes Sicherheitsgefühl sorgen.

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(Bild: kmm)



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