Nach dem Pilotenstreik im Sommer streicht die angeschlagene skandinavische Fluglinie SAS im Herbst knapp 1600 Flüge in Europa. Vier Prozent von 39.000 Flügen seien betroffen.
„Die betroffenen Passagiere sind schon informiert und auf andere Flüge umgebucht worden“, so eine SAS-Sprecherin.
Die Ausfälle beträfen weder die Herbstferien noch Charterflüge.
Gründe für die Streichungen seien verspätete Flugzeuglieferungen und Personalmangel, der auch mit dem Streik im Sommer zusammenhänge: Viele Piloten holten nun Urlaub nach. Vor rund einem Monat hatte sich die Fluggesellschaft nach zähen Verhandlungen mit dänischen, norwegischen und schwedischen Piloten auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt. Der Pilotenstreik hatte die strauchelnde Fluglinie Millionen gekostet.
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