In einer gemeinsamen Aktion haben die USA, Deutschland, die Niederlande und Großbritannien ein von russischen Cyberkriminellen gehacktes Computernetzwerk zerschlagen. „Es wird vermutet, dass die Betreiber groß angelegte Angriffe auf Authentifizierungsdienste durchgeführt haben“, hieß es in einer Erklärung des US-Justizministeriums am Donnerstag. Russische Internetkriminelle hätten es für betrügerische Zwecke genutzt.
Das als „RSOCKS“-Botnet bekannte Netzwerk umfasse Millionen von gehackten Computern und Geräten weltweit. RSOCKS-Benutzer hätten eine Gebühr zwischen 30 und 200 Dollar pro Tag bezahlt, um schadhafte Internet-Aktivitäten über gehackte Geräte zu leiten.
Mehrere große öffentliche und private Einrichtungen seien Opfer von RSOCKS geworden, darunter eine Universität, ein Hotel, ein Fernsehstudio und ein Elektronikhersteller. Es wurden seitens der Behörde keine Namen genannt.
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