Australiens Wettbewerbshüter haben der US-amerikanischen Zimmer- und Wohnungsvermittlungsplattform Airbnb die Irreführung von Kunden vorgeworfen. Von 2018 bis 2021 habe das Unternehmen aus San Francisco die Preise in US-Dollar angegeben statt in deutlich teureren Australischen Dollar, teilte die Kartellbehörde ACCC in einem Gerichtsschreiben mit.
Airbnb habe es abgelehnt, Kunden, die sich darüber beschwerten, etwaige Mehrausgaben zu erstatten. Auch Währungsumrechnungsgebühren seien nicht gezahlt worden.
Strafe von 10 Prozent des Jahresumsatzes droht
Inzwischen habe Airbnb seine Plattform angepasst und die den Preisen zugrundeliegenden Währungen würden nun klar herausgestellt. Welche Strafe Airbnb zahlen muss, ist noch unklar. Maximal könnte sie sich auf zehn Prozent des Jahresumsatzes belaufen.
Die ACCC ist bekannt für ihre strenge Haltung gegenüber US-Technologiekonzernen. Im Moment läuft auch eine Überprüfung von Amazon und anderen Onlinehändlern.
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