In einem laut Richter Andrew Becroft "unverantwortlichen Akt trunkener Raserei aus Eifersucht" hatte Ashby nach dem Ende der fünf Monate dauernden Beziehung seiner Ex-Freundin zunächst per SMS Morddrohungen geschickt, ehe er sich unter ihrem Namen auf Facebook einloggte und ihr Profilbild gegen ein anfangs nur dem virtuellen Freundeskreis, später allen 500 Millionen Nutzern des Netzwerks öffentlich zugängliches Nacktbild von ihr austauschte.
Anschließend änderte er das Passwort, was es der inzwischen durch SMS von anderen Freunden verständigten Freundin unmöglich machte, das Bild zu entfernen. Wie die Tageszeitung "The Dominion Post" berichtete, dauerte es zwölf Stunden, ehe Facebook das Profil sperrte. Technologie dürfe auf diese Weise nicht missbraucht werden, man könnte dem Ruf einer Person "unberechenbaren Schaden" zufügen, urteilte Becroft.
Um die "Symmetrie" wiederherzustellen, untersagte der Richter dem 20-jährigen Täter während des Prozesses übrigens, sein Gesicht vor den anwesenden Pressefotografen zu verbergen.
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