Das 44-minütige Video zeigt den Zusammenstoß eines chinesischen Fischerbootes mit zwei japanischen Patrouillenbooten Anfang September nahe einer umstrittenen Inselkette, der zu einer schweren diplomatischen Krise zwischen beiden Ländern geführt hatte.
Nach dem Zusammenstoß der Boote hatte die japanische Marine den Kapitän und seine Mannschaft festgenommen. Nach harschen Reaktionen aus China wurde die Mannschaft einige Tage später wieder freigelassen, der Kapitän aber blieb noch einige Wochen lang in Gewahrsam. Inzwischen ist er auch wieder in China.
NHK zufolge wurde der offenbar von der Küstenwache gestohlene Film Anfang der Woche bei YouTube eingestellt. Japan bestätigte die Echtheit der Aufnahmen, die bisher nur die japanische Regierung, Sicherheitsbeamte und einige Abgeordnete sehen durften. Die Ermittler wollen nun sämtliche IP-Adressen der YouTube-Nutzer überprüfen, um herauszufinden, wer das Video ins Internet stellte. Google selbst wollte sich zu dem Fall nicht äußern.
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