PDFs abgelöst

Kriminelle greifen verstärkt Java-Schwachstellen an

Web
09.11.2010 11:42
Cyber-Kriminelle haben es jetzt offenbar vermehrt auf Schwachstellen in Java abgesehen, um ihre Schadprogramme zu verbreiten. Die Sicherheitsfirma G Data berichtet, erstmals seit Februar gebe es eine Veränderung in den monatlichen Schadcode-Top-10: Statt PDF-Sicherheitslücken würden jetzt die Schachstellen in Java attackiert.

Dazu werde auf gehackten Webseiten ein spezielles Programm hinterlegt, das versuche, Computer per Drive-by-Download anzugreifen. Schon das Anklicken einer solchen Internetseite führe bei ungeschützten Rechnern zur Infektion. Besonders gefährdet seien Anwender, die die eingesetzte Java-Version nicht auf dem aktuellsten Stand hielten. Programm-Updates und Sicherheits-Patches sollten umgehend installiert werden, um vorhandene Lücken zu schließen.

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