Das von Adobe neu vorgestellte Angebot Rome versteht sich als "Rundum-Anwendung für die Erstellung und Veröffentlichung digitaler Inhalte für daheim, auf der Arbeit oder in der Schule". Die Anwendung sei für alle gedacht, die in ihren Alltagsprojekten Text mit Video, Audio, Foto, Grafik oder einer Animation verbinden wollen, erklärte Adobe-Manager John Loiacono in einem Blog-Eintrag. Die Anwendung fragt zunächst, ob eine Broschüre, ein CD-Cover, eine Visitenkarte oder eine Webseite erstellt werden soll.
Danach werden jeweils verschiedene Vorlagen angeboten, die an die persönlichen Bedürfnisse angepasst und mit eigenen Inhalten bestückt werden. Das Projekt Rome nutzt neben Flash auch die Adobe-Technik Air für Web-Anwendungen, die auch außerhalb des Browsers als eigenständige Software genutzt werden können.
Entwicklerkonferenz über Web-Design und digitale Inhalte
Zu der Konferenz "Adobe MAX" werden bis Mittwoch annähernd 5.000 Software-Experten aus aller Welt erwartet. Ein Schwerpunkt sind aktuelle Trends im Web-Design wie HTML5 und digitale Inhalte aller Art auf den Tablet-Computern.
Die von Adobe entwickelte Multimedia-Technik Flash wird allerdings nicht vom Apple unterstützt. Der Hersteller des iPads setzt ganz auf den kommenden Web-Standard HTML5, der die direkte Integration von Videos und anderen Inhalten ohne die sonst üblichen Zusatzprogramme (Plugins) für den Browser möglich macht. Adobe und Microsoft, das mit der Silverlight-Technik ein Konkurrenzmodell zu Flash entwickelt hat, treten ebenfalls für HTML5 ein, wollen den Standard aber mit ihren eigenen Techniken ergänzen.








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