Die Angreifer verschickten E-Mails, die aussahen, als ob sie von einem südkoreanischen Diplomaten oder aus dem Präsidentenbüro kamen. In den E-Mails sei ein Spionageprogramm verborgen gewesen, das beim Öffnen der Mail aktiviert worden sei, hieß es weiter. Der Abgeordnete Lee Jung Hyun erklärte, er habe von chinesischen Hackern zwei offenbar geheime Berichte des südkoreanischen Verteidigungsministeriums erhalten.
Die südkoreanische Spionageabwehr hatte schon vor längerer Zeit gewarnt, es könne Angriffe mit gefälschten E-Mails geben. Erst im Juni hatten Hacker etliche Websites in Südkorea vorübergehend lahmgelegt, darunter auch von Ministerien.
Und im vergangenen Jahr waren Regierungs-Websites in Südkorea und den USA Ziel eines Angriffs, bei dem Südkorea vermutete, dass er von Nordkorea ausging. US-Experten haben das aber ausgeschlossen.










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