Mit Nachrichten, die den Anschein erweckten, von Freunden zu stammen, hatte Guerbuez die Nutzer des sozialen Netzwerks über deren Pinnwände auf Phishing-Websites gelockt und so Login-Daten ergaunert. Einmal im Besitz der Konto-Informationen gelangt, nutzte er die gekaperten Profile, um laut Facebook große Mengen an Werbung für Penis-Verlängerungen oder Marihuana zu verschicken.
Obwohl das nun in zweiter Instanz bestätigte Urteil für den Kanadier den Bankrott bedeutet, zeigt sich dieser wenig einsichtig. Verglichen mit seiner kleinen "Störung" sei die Strafe maßlos übertrieben, kritisierte er. "Wenn etwas ungefragt in meinem Posteingang landet, dann lösche ich es einfach. Dafür ist die Löschen-Taste auf einem Keyboard schließlich da", schreibt der selbst ernannte "Online-Vermarkter" in einem Statement auf seiner Website (siehe Infobox).








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