13.03.2020 11:24 |

Das sagen die Leser

Corona und Wirtschaft: „Es geht um die Menschen“

Das Corona-Virus hat Österreich immer fester im Griff. Während die Regierung über weitere Maßnahmen nachdenkt, zeigen die ersten Erlasse und Aufrufe, die sozialen Kontakte zu verringern, bereits ihre wirtschaftliche Wirkung: Events und Shows werden gestrichen, Clubs geschlossen und in Restaurants bleiben die Tische unbesetzt. Noch ist nicht absehbar, wie lange diese Krise anhalten wird, vor allem für Kleinunternehmer ist die Situation daher äußerst belastend.

Leser Lepus und Marquis finden aber, dass das zum unternehmerischen Risiko gehört:

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Lepus
Die Gewinne werden eingestreift und über dumme Arbeitnehmer herabgesehen und die Verluste werden sozialisiert, kein Problem zahlt ohnehin der Arbeitnehmer.
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Marquis
Wenn ich Zeit habe werde ich sie bedauern. Sie sind es doch die bei jeder Gelegenheit betonen, das Recht zu haben auf höhere Verdienste wegen des unternehmerischen Risikos.
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MaximilianAustria sieht das anders: Unternehmen, die aus nur einer Person bestehen, haben gar keine echte Chance, entsprechende Rücklagen zu bilden. Daher sei es nicht in Ordnung, sollte die Regierung und die EU diese Kleinunternehmen fallen lassen. 

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MaximilianAustria
In Österreich gibt es über 300.000 Einzelpersonen Unternehmen. Vorallem jene, die bisher gut gearbeitet haben und sich mit Eigenkapital finanziert, denen wird, wie oben beschrieben, gerade gar nicht geholfen,

außer sie bürden sich in diesen Zeiten, wo sie noch gar nicht absehen können, ab wann z.B. große und mittlere Unternehmen sie wieder beauftragen auch noch in einen Kredit auf, von dem sie nicht wissen, wann sie diesen zurückzahlen können.

Die könnten gerade als einzige Gruppe, voll auf der Strecke bleiben, denn dafür gibt es jetzt gerade noch kein einziges Hilfsangebot.

So gut es ist, dass der Epidemiefonds, Unternehmen das Gehalt für Mitarbeiter in Quarantäne ersetzt, wir für die Betreuung von Schülern sorgen, so wichtig ist es auch, diese Personengruppe, der Einzelpersonenunternehmen zu unterstützen und ihnen zB. 50-80 % des Umsatzverlustes durch Absagen zu ersetzen.

Wo sind die entsprechenden Angebote der Regierung und der EU???

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Und Deswaskana möchte den Blick wieder aufs Wesentliche rücken, in diesem Fall weg vom Geld und wieder hin zu den Menschen.

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Deswaskana
... ausserdem JETZT GEHT´s um uns MENSCHEN ! um unsere GESUNDHEIT u. wenn jemand erkrankt, dass DERJENIGE WIEDER GESUND WIRD ! ... nix anders !
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Wie schätzen Sie die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie ein? Finden Sie, dass der Staat oder die EU Unternehmen, die wegen des Corona-Virus in eine Krise geraten, unterstützen soll?

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Kommentare

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