Nachdem die Löhne und Gehälter in der heimischen Metallindustrie bereits im Vorjahr nur um die halbe Inflation gestiegen sind, gibt es heuer sogar noch stärkere Kaufkraftverluste. Wie viel die rund 190.000 Beschäftigten ab 1. November real verlieren, steht nun fest – und es ist deutlich mehr als erwartet.
Die österreichische Metallindustrie kommt nicht zur Ruhe. Nach Jahren der Krise, des Stellenabbaus und der Unsicherheit hatten viele Beschäftigte gehofft, dass sich ihre Einkommen 2026 endlich wieder spürbar erholen würden. Doch daraus wird nichts, denn das Ausmaß der Erhöhung steht nun fest. Ganz im Gegenteil: Die Reallöhne sinken weiter, und der Druck auf die Haushalte wächst. Auch deshalb, weil die Gewerkschaft eine riskante Wette auf die Inflation verloren hat.
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