13.03.2020 07:00 |

Nachfrage boomt

Privatflieger meldet kräftiges Buchungsplus

Während die kommerziellen Fluglinien wegen des Coronavirus Einbußen in Milliardenhöhe beklagen, verzeichnen die Privatjet-Anbieter zum Teil deutlich mehr Aufträge. So meldet etwa die Charterflug-Gesellschaft GlobeAir für die vergangenen drei Wochen um 27 Prozent mehr Buchungen als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Die Infektionsgefahr sei bei Businessfliegern viel geringer, sagt GlobeAir-Chef Bernhard Fragner. Auch preislich könne man mit den Airlines mithalten: So koste ein Business-Class-Ticket für vier Personen von Paris nach Genf im Durchschnitt 2200 Euro, ein Privatjet-Flug auf derselben Strecke koste 4200 Euro, also 500 Euro mehr pro Person. Allerdings habe auch GlobeAir die Flüge in italienische Krisenregionen eingestellt, weil diese von der italienischen Regierung bis zum 3. April 2020 unter Quarantäne gestellt seien.

Man höre aus der Branche, dass es eine zunehmende Nachfrage im Bedarfsflugverkehr gebe, bestätigte auch ein Sprecher des Wiener Flughafens gegenüber der APA. „Im General-Aviation-Verkehr am Flughafen Wien merken wir das aber noch nicht, hier verzeichnen wir derzeit eine relativ stabile Entwicklung ohne signifikante Veränderungen“, sagte Flughafen-Sprecher Peter Kleemann.

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