01.02.2020 09:00 |

Das sagen die Leser

Aus für Bon-Pflicht: „Wann wacht man bei uns auf?“

In Österreich ist die Ausgabe eines Kassabon seit 2015 Pflicht. Frankreich geht jetzt wieder einen Schritt zurück und beendet die Pflicht, einen Kassabon bei Kleinbeträgen ausstellen zu müssen. Gestern beschloss der französische Senat ein „Gesetz gegen Verschwendung“. Durch diese neue Regelung soll schrittweise diese Pflicht abgeschafft werden. Für „Krone“-Leser ein Schritt mit Symbolwirkung auch für Österreich. 

Das neu verabschiedete Gesetz sieht auch neue Regelungen vor, wenn es um das Reparieren von elektronischen Geräten geht sowie eine Abkehr von Einwegverpackungen und Plastikbesteck. Viele Leser wünschen sich auch eine dementsprechende Regelung für Österreich. 

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bali2012
cool! unsere bäcker, trafiken usw..haben mit täglichen papierbergen zu kämpfen, seit die bonpflicht da ist. ich seh es täglich beim anker...kein kunde nimmt sich den bon

dass frankreich vorreiter ist und reagiert gibt hoffnung, dass man auch bei uns aufwacht!
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Chris--Romed
Wegen jedem Mist einen Kassabon auszuhändigen und so wie in Österreich wo man ihn eigentlich mitnehmen muss ist absoluter Schwachsinn. Abgesehen davon nehmen ihn viele nicht mit sondern sagen das sie ihn nicht benötigen. Wozu sollte man auch wenn man eine Semmel oder Zigaretten kauft den Bon mitnehmen. Wenn es sich um Bekleidung, elektrische Geräte usw. handelt kann ich es noch verstehen wenn es um Umtausch/Garantie geht. Und ja die Rechnung auf Thermopapier muss man einscannen oder fotografieren damit der Beleg nicht irgendwann nicht mehr sichtbar ist. Einige Geschäfte/Firmen Speicher die Daten noch dazu am Kundenkonto, somit ist ein Beleg ebenso nicht notwendig, da jederzeit einsehbar.
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Im Gegenzug stellt sich jedoch die Frage, wie in Zukunft Reklamationen und eventuelle Gewährleistungs- und Garantieansprüche gestellt werden können, sollte es zu Problemen mit der Ware kommen. Auch wenn weiterhin auf ausdrücklichen Wunsch des Kunden eine Rechnung ausgestellt werden kann, wird befürchtet, dass einige Kunden hierdurch ihre Ansprüche liegen lassen.

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GutesTUN
Kaufnachweis, Reklamation und Garantie löst man wie genau?
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agehwirklich
und Reklamationen oder Umtausch gibt es dann auch nicht mehr?
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Wäre im Sinne eines ressourcenschonender Einsatzes auch für Österreich solch eine Regelung vorstellbar oder würde dies zu weit gehen? Diskutieren Sie mit uns und anderen Lesern hier in den Kommentaren. Wir freuen uns auf Ihre Beiträge. 

Manuel Cerny
Manuel Cerny
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Sonntag, 20. September 2020
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