Während die Autoren und Verlage "um die Respektierung ihrer Rechte durch Google kämpfen, fällt ihnen die größte österreichische Bibliothek durch eine Partnerschaft mit Google in den Rücken", hieß es in einer Aussendung am Mittwoch.
Als "besonders degoutante Seite" der Kooperation empfinden es die Autoren, dass "Google alle frei gewordenen und frei werdenden Werke durch die ÖNB geliefert bekommt, die sie selbst im Wege der Pflichtablieferung kostenlos und honorarfrei für die Autoren bezogen hat". Mit der Freischaltung der Bücher im Volltext und ihrer Verwendung als E-Books oder für Print on Demand-Ausgaben würden "Verwertungswege der österreichischen Buchwirtschaft unterlaufen und Google zugeführt".
Gleichzeitig betätige sich die Nationalbibliothek als "Eisbrecher" für jede andere Bibliothek in Österreich, "die genau so viele oder noch mehr Gründe finden wird, warum es notwendig ist, ihre Bestände an Google digital weiterzureichen, und die genauso ihre Bücher durch die Ablieferungspflicht kostenlos bezieht", kritisiert die IG.
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