06.08.2019 09:23 |

Urbaner Carver

Audi baut einen E-Scooter mit Skateboard-Funktion

Der deutsche Autohersteller Audi will eine sportliche Alternative zu aktuellen E-Scootern auf den Markt bringen, die die Eigenschaften des E-Tretrollers mit dem Skateboard verbindet. Produktion und Verkauf des „e-tron Scooter“ sei für Ende 2020 geplant, teilte das Unternehmen am Montag mit. 

Beim „e-tron Scooter“ fährt der Fahrer mit einer Hand an der Lenkstange und hat so auch die Möglichkeit, Handzeichen zu geben. Gesteuert werde der Scooter jedoch wie ein Skateboard durch Gewichtsverlagerung mit den Füßen. Dafür hat das Fahrgerät bewegliche Achsen mit vier Rädern, die auch enge Kurvenradien ermöglichen, hieß es. „Natürlich fährt der e-tron Scooter auch geradeaus. Das Flow-Gefühl stellt sich aber erst beim Carven auf Asphalt ein - und das gelingt mit unserem neuen Konzept überraschend einfach“, verspricht Thorsten Schrader, Projektleiter für Mikromobilität bei Audi.

Die Lenkstange verleiht Stabilität, trägt den Akku und die Elektronik sowie ein Display mit dem Batteriestatus. Beschleunigt und gebremst wird über einen Drehgriff. Die Reichweite von 20 Kilometern soll erreicht werden, indem der E-Scooter beim Bremsen rekuperiert, also kinetische Energie zurückgewinnt. Die hydraulische Fußbremse soll für zusätzliche Sicherheit sorgen. Für den Transport im Auto, im Bus oder der Bahn lasse sich der zwölf Kilogramm schwere E-Scooter zusammenklappen, praktisch im Kofferraum verstauen oder als „Trolley“ ziehen, so der Hersteller.

Der „e-tron Scooter“ verfügt über die gesetzlich geforderte LED-Beleuchtung: Frontscheinwerfer, Tagfahrlicht, Rücklicht und Bremslicht. Eine Bluetooth-Schnittstelle erlaubt laut Audi individuelle fahrdynamische Einstellungen und bietet einen zusätzlichen Diebstahlschutz. Darüber hinaus arbeiten die Designer an Trittbrettern aus Holz oder Carbon sowie an verschiedene Designs in Grau und Schwarz.

Preis und Verfügbarkeit
Ende 2020 sollen private Kunden den „e-tron Scooter“ für rund 2000 Euro kaufen können. Darüber hinaus prüft das Projektteam den Einsatz stationärer Flotten, zum Beispiel in modernen Stadtquartieren. Denkbar wäre auch, den E-Scooter beim Kauf eines Audi-e-tron-Modells als Zubehör anzubieten. Im Kofferraum könnte der E-Scooter an einer eigens installierten Steckdose laden. Die letzten Meter, zum Beispiel vom Parkplatz oder der Ladesäule ans Ziel, legt der Kunde bequem mit bis zu 20 km/h zurück.

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