Wie norwegische Forscher herausgefunden haben, sorgen Handys für ein aktives Sexualleben bei Jugendlichen. Junge Handynutzer haben deutlich früher und mehr Sex als ihre Altersgenossen ohne Mobiltelefon.
Das Team vom Soziologischen Institut der UniversitätOslo hatte das Verhalten von 10.000 Jugendlichen untersucht. Wiedie Zeitung "Aftenposten" am Donnerstag berichtete, gaben zweiDrittel der Befragten mit häufiger Handy-Nutzung im Alterzwischen 13 und 18 Jahren an, dass sie ihren ersten Geschlechtsverkehrhinter sich haben. Bei den Jugendlichen ohne oder mit geringerHandy-Nutzung waren es dagegen nur acht bis neun Prozent.
Die Forscher selbst führen den frühenSex direkt auf die Handy-Nutzung zurück. Sie waren überraschtwie sehr Handy-Gespräche und SMS zu den ersten sexuellenKontakten beitragen. Auch die Häufigkeit von Geschlechtsverkehrsteht in direktem Zusammenhang mit der Häufigkeit der Handy-Nutzung.Andere Faktoren wie Einfluss der Eltern wurden bei der Untersuchungberücksichtigt und herausgefiltert.
Der Austausch von Mobiltelefon-Nummern verschafftden Jugendlichen "mehr Flexibilität" bei der Gestaltung ihrerBeziehungen. Das führe schnell zu intensiven und intimenKontakten.
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