15.07.2019 15:08 |

Rolltreppen kaputt

Der steinige Weg zur Christus-Statue in Rio

Sie zählt seit 2012 zum Weltkulturerbe und wird jedes Jahr von rund drei Millionen Touristen bestaunt - die weltberühmte Christus-Statue in Rio de Janeiro. Doch seit einigen Monaten müssen Besucher gut zu Fuß sein, verhindert eine fehlende Einigung über Reparaturkosten doch den „Aufstieg“ per Rolltreppe auf den Corcovado.

Vor drei Monaten stand die Millionenmetropole Rio de Janeiro unter Wasser. Überschwemmungen und Erdrutsche forderten zehn Menschenleben, rissen Bäume mit, spülten Autos fort und lösten Schlammlawinen aus. In der ganzen Stadt blieben die Schulen geschlossen, in einigen Gebieten fiel der Strom aus - schließlich wurde der Notstand ausgerufen.

Reparatur kostet 250.000 Euro
Die starken Regenfälle beschädigten auf dem 710 Meter hohen Corcovado-Berg auch die Rolltreppen. Diese sind seitdem außer Betrieb und erschweren die Zugänglichkeit zum im Jahre 1931 eingeweihten Denkmal, das derzeit nur über 220 Stufen erreichbar ist. 250.000 Euro soll die Reparatur kosten.

Streit ums Geld
Die staatliche Behörde ICMBio, die den umliegenden Tijuca-Nationalpark verwaltet, und die Betreiberfirma der auf den Corcovado führenden Bergbahn, „Trem do Corcovado“, streiten derzeit darüber, wer die rund 250.000 Euro teure Reparatur der Rolltreppen bezahlen soll.

Letztere will nun in den nächsten Tagen die Reparatur veranlassen, gleichzeitig jedoch vor Gericht die Reparaturkosten von ICMBio einklagen.

 krone.at
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